Inhalt (8 Abschnitte)
- Krankenversicherung als Unternehmer buchen: die Grundregel
- SKR03 und SKR04: auf welche Konten die eigene Krankenversicherung gehört
- Buchungsbeispiel: PKV-Beitrag vom Geschäftskonto
- Und steuerlich? Sonderausgaben statt Betriebsausgaben
- GmbH: Zuschuss für den Geschäftsführer richtig zuordnen
- Krankentagegeld, Praxisausfall, Zusatzversicherungen: was gilt?
- Mitarbeiter versichern: bKV als Betriebsausgabe
- Häufige Buchungsfehler – und wie du sie vermeidest
- Die eigene Krankenversicherung eines Einzelunternehmers oder Freiberuflers ist keine Betriebsausgabe: Sie ist privat veranlasst (§ 12 Nr. 1 EStG) und wird, wenn das Geschäftskonto zahlt, als Privatentnahme gebucht.
- Im DATEV-Kontenrahmen SKR03 (Stand 2026) liegen die Privatkonten im Bereich 1800 bis 1899, etwa 1800 „Privatentnahmen allgemein“ oder 1820/1830 für Sonderausgaben; im SKR04 sind es 2100 bzw. 2200/2230.
- Steuerlich wirken die Beiträge als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung: Basisabsicherung und Pflegepflichtversicherung voll, Krankentagegeld und Komfortleistungen nur im Rahmen von 2.800 € (§ 10 EStG).
- Bei der GmbH ist der Zuschuss für einen beschäftigten Geschäftsführer Personalaufwand und steuerfrei (§ 3 Nr. 62 EStG); seit 2026 erhält der Arbeitgeber die PKV-Beiträge elektronisch als Lohnsteuerabzugsmerkmal (§ 39 Abs. 4 Nr. 4 EStG).
- Krankenversicherungsbeiträge enthalten keine Umsatzsteuer, ein Vorsteuerabzug entfällt (§ 4 Nr. 10 UStG); welches Konto deine Kanzlei nutzt, legt sie fest.
Die eigene Krankenversicherung buchst du als Einzelunternehmer oder Freiberufler nicht als Betriebsausgabe, sondern als Privatentnahme: Zahlt das Geschäftskonto den Beitrag, gehört er im DATEV-Kontenrahmen SKR03 auf ein Privatkonto im Bereich 1800 bis 1899 – etwa 1800 „Privatentnahmen allgemein“ oder 1820/1830 für Sonderausgaben –, im SKR04 auf 2100 bzw. 2200/2230 (Stand 2026). Steuerlich wirkt der Beitrag als Sonderausgabe in deiner Einkommensteuererklärung (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Anders bei der GmbH: Den Zuschuss für einen beschäftigten Geschäftsführer bucht sie als Personalaufwand. Allgemeine Regel, keine Steuerberatung.
Allgemeine Information, keine Steuerberatung.Wir sind ein Informationsportal und erklären die gesetzliche Grundregel und die Konten des DATEV-Standardkontenrahmens, Stand Oktober 2026. Welche Konten deine Buchhaltung tatsächlich nutzt und wie sich deine Beiträge steuerlich auswirken, klärst du mit deinem Steuerberater.
Krankenversicherung als Unternehmer buchen: die Grundregel
Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Deine Krankenversicherung schützt aber dich als Person – sie wäre auch ohne dein Unternehmen nötig. Solche Kosten der Lebensführung dürfen nicht bei den Einkünften abgezogen werden (§ 12 Nr. 1 EStG). Deshalb gilt für Einzelunternehmer, Freiberufler und Gesellschafter einer Personengesellschaft dieselbe Grundregel:
- Beitrag vom Privatkonto: Dann gibt es in deiner Firmenbuchhaltung nichts zu buchen.
- Beitrag vom Geschäftskonto: Dann entnimmst du Geld für private Zwecke – eine Privatentnahme (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Sie mindert deinen Gewinn nicht.
- Steuerliche Wirkung: Die Beiträge berücksichtigt das Finanzamt als Sonderausgaben in deiner Einkommensteuererklärung – das gilt für private und freiwillige gesetzliche Krankenversicherung gleichermaßen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG).
Das ist kein Nachteil der privaten Krankenversicherung: Auch freiwillig gesetzlich Versicherte buchen ihren Beitrag nicht als Betriebsausgabe. Der Unterschied liegt woanders – der PKV-Beitrag hängt nicht von deinem Gewinn ab, während freiwillig Versicherte in der GKV auf alle Einnahmen zahlen, 2027 bis rund 1.402,50 € im Monat (kinderlos, mit Krankengeld; laut Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026, Bundesrat ausstehend).
SKR03 und SKR04: auf welche Konten die eigene Krankenversicherung gehört
Die meisten Steuerkanzleien und Buchhaltungsprogramme arbeiten mit den Standardkontenrahmen der DATEV. Die Privatkonten liegen im SKR03 im Bereich 1800 bis 1899, im SKR04 im Bereich 2100 bis 2299. Die folgende Tabelle zeigt die Konten, die für die eigene Kranken- und Pflegeversicherung typischerweise in Frage kommen:
| Sachverhalt | SKR03 | SKR04 |
|---|---|---|
| Eigener PKV- oder GKV-Beitrag vom Geschäftskonto (Privatentnahme) | 1800 Privatentnahmen allgemein | 2100 Privatentnahmen allgemein |
| … alternativ getrennt nach Sonderausgaben | 1820 Sonderausgaben beschränkt abzugsfähig / 1830 Sonderausgaben unbeschränkt abzugsfähig | 2200 / 2230 (gleiche Bezeichnungen) |
| Gegenkonto: Geschäftskonto | 1200 Bank | 1800 Bank |
| GmbH: Zuschuss für beschäftigten Geschäftsführer (über die Lohnabrechnung) | Personalaufwand, z. B. Bereich 4130 Gesetzliche soziale Aufwendungen | Personalaufwand, z. B. Bereich 6110 Gesetzliche soziale Aufwendungen |
| GmbH: Zahlung an selbstständigen Gesellschafter-Geschäftsführer (vertraglich vereinbart) | z. B. 4124 Geschäftsführergehälter der GmbH-Gesellschafter oder 4147 Freiwillige Zuwendungen an Gesellschafter-Geschäftsführer | z. B. 6024 bzw. 6067 |
Wichtig: Ob deine Kanzlei die Beiträge auf 1800 sammelt oder auf ein Sonderausgaben-Konto bucht, ist eine Frage der Übersicht, nicht der Steuer. Die Unterkonten helfen nur, die Beträge für die Einkommensteuererklärung schneller zusammenzustellen. Maßgeblich für das Finanzamt ist die Beitragsbescheinigung deines Versicherers.
Buchungsbeispiel: PKV-Beitrag vom Geschäftskonto
Eine Freiberuflerin zahlt ihren Monatsbeitrag zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung von 650 € per Lastschrift vom Geschäftskonto. So sieht der Buchungssatz aus – ohne Steuerschlüssel, weil Versicherungsbeiträge keine Umsatzsteuer enthalten:
SKR03
Soll 1800 Privatentnahmen allgemein 650,00 € an Haben 1200 Bank 650,00 €.
SKR04
Soll 2100 Privatentnahmen allgemein 650,00 € an Haben 1800 Bank 650,00 €.
Gewinnermittlung
Der Gewinn ändert sich nicht. In der Einnahmenüberschussrechnung taucht der Beitrag nicht als Ausgabe auf.
Steuererklärung
Die Beiträge laut Bescheinigung des Versicherers trägst du bei den Vorsorgeaufwendungen ein.
Häufiger Fehler: Der Beitrag landet auf einem Aufwandskonto wie „Versicherungen“. Das mindert den Gewinn zu Unrecht – spätestens die Betriebsprüfung korrigiert das. Betriebliche Versicherungen wie eine Betriebshaftpflicht gehören dorthin, die eigene Krankenversicherung nicht.
Und steuerlich? Sonderausgaben statt Betriebsausgaben
Dass der Beitrag keine Betriebsausgabe ist, heißt nicht, dass er steuerlich verloren ist. Beiträge zur Basisabsicherung der Kranken- und Pflegepflichtversicherung wirken als Sonderausgaben in voller Höhe (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Anteile für Krankentagegeld und Komfortleistungen wie Einbettzimmer oder Chefarzt zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen, die nur innerhalb von 2.800 € im Jahr berücksichtigt werden – und dieser Rahmen ist bei Selbstständigen meist schon durch die Basisbeiträge ausgeschöpft (§ 10 Abs. 4 EStG). Die Einzelheiten mit Rechenbeispielen erklärt der Ratgeber PKV für Selbstständige steuerlich absetzbar.
Wer seine Krankenversicherung „über die Firma“ laufen lassen möchte, gewinnt also nichts: Die Steuerwirkung entsteht in der Einkommensteuer, nicht in der Gewinnermittlung. Entscheidender für deinen Geldbeutel ist die Höhe des Beitrags selbst – und die hängt in der PKV nicht von deinem Gewinn ab. Wie sich GKV und PKV bei deinem Einkommen unterscheiden, zeigt der Gründer-KV-Rechner.
GmbH: Zuschuss für den Geschäftsführer richtig zuordnen
Bei einer GmbH ist die Lage anders, weil die Gesellschaft ein eigenes Steuersubjekt ist und dein Gehalt zahlt.
Beschäftigter Geschäftsführer
Bist du sozialversicherungsrechtlich beschäftigt und wegen der Versicherungspflichtgrenze versicherungsfrei, zahlt dir die GmbH einen Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung – bis zur Hälfte des Beitrags, 2026 höchstens 613,22 € im Monat (§ 257 SGB V, § 61 SGB XI). Der Zuschuss ist steuerfrei (§ 3 Nr. 62 EStG) und läuft über die Lohnabrechnung; bei der GmbH ist er Personalaufwand. Im DATEV-Kontenrahmen gibt es dafür den Bereich der sozialen Abgaben, etwa 4130 „Gesetzliche soziale Aufwendungen“ im SKR03 und 6110 im SKR04 – die genaue Lohnart legt dein Lohnbüro fest. Neu seit 2026: Dein Versicherer übermittelt die Beiträge an das Bundeszentralamt für Steuern, und die GmbH ruft sie als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal ab, sofern du nicht widersprichst (§ 39 Abs. 4 Nr. 4 und Abs. 4a EStG, anwendbar ab 01.01.2026 nach § 52 Abs. 36 EStG). Wie hoch dein Zuschuss genau ist, erklärt der Ratgeber Zuschuss der GmbH zur privaten Krankenversicherung.
Selbstständiger Gesellschafter-Geschäftsführer
Bist du als Gesellschafter-Geschäftsführer selbstständig tätig, gibt es keinen gesetzlichen Zuschuss. Zahlt die GmbH trotzdem etwas zu deiner Krankenversicherung, ist das nicht nach § 3 Nr. 62 EStG steuerfrei, sondern steuerpflichtiger Arbeitslohn. Fehlt bei einem beherrschenden Gesellschafter eine klare, im Voraus getroffene Vereinbarung, droht eine verdeckte Gewinnausschüttung, die das Einkommen der GmbH nicht mindert (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG). Ob du beschäftigt oder selbstständig bist, ordnet der GmbH-Status-Check als erste Orientierung ein; verbindlich entscheidet die Deutsche Rentenversicherung Bund.
Krankentagegeld, Praxisausfall, Zusatzversicherungen: was gilt?
| Versicherung | Buchung, wenn vom Geschäftskonto gezahlt | Steuerliche Wirkung |
|---|---|---|
| Private Krankenversicherung (Basisabsicherung) | Privatentnahme | Sonderausgabe, voll (§ 10 Abs. 1 Nr. 3) |
| Private Pflegepflichtversicherung | Privatentnahme | Sonderausgabe, voll |
| Krankentagegeld, Komfortleistungen, Zusatzversicherungen | Privatentnahme | sonstige Vorsorgeaufwendung, nur innerhalb von 2.800 € |
| Betriebsausfall- oder Praxisausfallversicherung für die eigene Erkrankung | Privatentnahme | keine Betriebsausgabe (BFH VIII R 6/07) |
| Betriebliche Krankenversicherung für Mitarbeiter | Personalaufwand über die Lohnabrechnung | Betriebsausgabe; bis 50 € je Mitarbeiter und Monat Sachbezug |
Bei der Praxis- oder Betriebsausfallversicherung lohnt der genaue Blick: Der Bundesfinanzhof sieht den Schutz gegen die eigene Erkrankung als privat veranlasst an; Beitragsanteile für betriebliche Risiken können anders zu behandeln sein. Lass dir die Anteile vom Versicherer aufschlüsseln. Wie du dein Einkommen bei Krankheit absicherst, erklärt der Ratgeber Krankentagegeld für Selbstständige.
Mitarbeiter versichern: bKV als Betriebsausgabe
Ganz anders sieht es aus, wenn du deine Beschäftigten absicherst. Schließt du als Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversicherung für dein Team ab, sind die Beiträge Betriebsausgaben. Für die Beschäftigten bleiben sie bis 50 € im Monat als Sachbezug steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG), wenn du Versicherungsnehmer bist und sie nur Versicherungsschutz erhalten. Was das für dich als Gesellschafter-Geschäftsführer bedeutet, erklärt der Ratgeber Sachbezug 50 Euro für Gesellschafter-Geschäftsführer.
Häufige Buchungsfehler – und wie du sie vermeidest
- PKV als Betriebsausgabe gebucht: Gewinn zu niedrig; korrigiere auf ein Privatkonto.
- Vorsteuer gezogen: Versicherungsbeiträge enthalten keine Umsatzsteuer (§ 4 Nr. 10 UStG) – es gibt nichts zu ziehen.
- Beitragsrückerstattung vergessen: Eine Erstattung des Versicherers ist bei einem privaten Vertrag eine Privateinlage, wenn sie aufs Geschäftskonto fließt – und sie mindert deine Sonderausgaben (§ 10 Abs. 4b EStG).
- GmbH zahlt ohne Vereinbarung: Beim beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer Risiko einer verdeckten Gewinnausschüttung – vorher mit dem Steuerberater klären.
- Belege fehlen: Die jährliche Beitragsbescheinigung des Versicherers aufbewahren; sie weist den Basisanteil aus.
Welche Krankenversicherung zu dir passt, entscheidet sich nicht an der Buchung, sondern an Einkommen, Familie und Absicherung. Diese Rechnung bekommst du im kostenlosen Gründer-KV-Check – ohne Gesundheitsfragen.
Häufige Fragen
Ist die private Krankenversicherung für Unternehmer eine Betriebsausgabe?
Für Einzelunternehmer, Freiberufler und Gesellschafter von Personengesellschaften nein: Die Krankenversicherung schützt die Person, nicht den Betrieb, und ist deshalb privat veranlasst (§ 12 Nr. 1 EStG). Steuerlich wirken die Beiträge als Sonderausgaben (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Anders ist es nur bei Zuschüssen einer GmbH an ihren Geschäftsführer – die sind dort Personalaufwand.
Auf welches Konto buche ich die Krankenversicherung im SKR03?
Zahlt das Geschäftskonto deinen privaten Beitrag, buchst du eine Privatentnahme auf ein Privatkonto im Bereich 1800 bis 1899 des DATEV-Kontenrahmens SKR03, etwa 1800 „Privatentnahmen allgemein“ oder ein Konto für Sonderausgaben (1820 „beschränkt abzugsfähig“, 1830 „unbeschränkt abzugsfähig“). Gegenkonto ist die Bank, im SKR03 zum Beispiel 1200. Welches Unterkonto deine Kanzlei verwendet, kann abweichen.
Wie buche ich die Krankenversicherung im SKR04?
Im SKR04 liegen die entsprechenden Privatkonten bei 2100 „Privatentnahmen allgemein“ sowie 2200 und 2230 für beschränkt bzw. unbeschränkt abzugsfähige Sonderausgaben; das Bankkonto ist zum Beispiel 1800. Für die Steuer zählt nicht das Konto, sondern die Angabe in der Einkommensteuererklärung.
Kann die GmbH meine private Krankenversicherung zahlen?
Als beschäftigter Geschäftsführer über der Versicherungspflichtgrenze erhältst du einen steuerfreien Zuschuss bis zur Hälfte des Beitrags (§ 257 SGB V, § 3 Nr. 62 EStG); die GmbH bucht ihn als Personalaufwand. Bist du als Gesellschafter-Geschäftsführer selbstständig, gibt es keinen gesetzlichen Zuschuss – zahlt die GmbH trotzdem, ist das Arbeitslohn, und ohne klare Vereinbarung im Voraus droht eine verdeckte Gewinnausschüttung. Das klärst du mit deinem Steuerberater.
Muss ich auf den PKV-Beitrag Umsatzsteuer beachten?
Nein. Leistungen aufgrund eines Versicherungsverhältnisses sind umsatzsteuerfrei (§ 4 Nr. 10 Buchst. a UStG), und Krankenversicherungen sind von der Versicherungsteuer befreit (§ 4 Abs. 1 Nr. 5 VersStG). Es gibt also keine Vorsteuer, die du ziehen könntest – und bei einer Privatentnahme ohnehin keinen Vorsteuerabzug.
Quellen
- DATEV: Kontenrahmen SKR 03 (Standardkontenrahmen, Prozessgliederungsprinzip), gültig für 2026, Art.-Nr. 11174 – Stand 01.01.2026, abgerufen 18.10.2026
- DATEV: Kontenrahmen SKR 04 (Abschlussgliederungsprinzip), gültig für 2026, Art.-Nr. 11175 – Stand 01.01.2026, abgerufen 18.10.2026
- § 4 EStG – Gewinnbegriff, Entnahmen (Abs. 1 Satz 2), Betriebsausgaben (Abs. 4) – abgerufen 18.10.2026
- § 12 EStG – Nicht abzugsfähige Ausgaben (Kosten der Lebensführung) – abgerufen 18.10.2026
- § 10 EStG – Sonderausgaben (Abs. 1 Nr. 3, 3a; Abs. 4)
- § 3 EStG – Steuerfreie Einnahmen (Nr. 62: gesetzlich geschuldete Arbeitgeberzuschüsse)
- § 39 EStG – Lohnsteuerabzugsmerkmale (Abs. 4 Nr. 4 und Abs. 4a: PKV-Beiträge) – abgerufen 18.10.2026
- § 52 EStG – Anwendungsvorschriften (Abs. 36: § 39 n. F. erstmals ab 01.01.2026) – abgerufen 18.10.2026
- § 257 SGB V – Beitragszuschüsse für Beschäftigte
- § 8 KStG – Ermittlung des Einkommens (Abs. 3 Satz 2: verdeckte Gewinnausschüttung) – abgerufen 18.10.2026
- § 4 UStG – Steuerbefreiungen (Nr. 10: Versicherungsleistungen) – abgerufen 18.10.2026
- § 4 VersStG – Ausnahmen von der Besteuerung (Abs. 1 Nr. 5: Krankheit) – abgerufen 18.10.2026
- BFH, Urteil vom 19.05.2009 – VIII R 6/07 (Praxisausfallversicherung für eigene Erkrankung privat veranlasst)
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu der Kranken- und Pflegeversicherung von Gründern, Selbstständigen und GmbH-Geschäftsführern (Stand: 18. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu dir passt, hängt von deiner persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Status- und Steuerfragen sind hier nur allgemein dargestellt; verbindlich entscheiden Deutsche Rentenversicherung, Krankenkasse und Finanzamt. Herausgeber: PKV-Gründer.de. PKV-Gründer.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.